Der `DB7 Zagato` ist keine normale DB7 mit italienischer Zierde, sondern ein sehr eigenständiges Sondermodell. Mit nur `99` Fahrzeugen, kürzerem Radstand, spezifischer Karosserie und deutlich gespannterem Auftritt ist er viel kompromissloser als eine normale Aston-DB7. Sein Markt steht näher an einer sehr exklusiven Sammler-Porsche 911 als an einem klassischen gebrauchten GT-Coupé.
Unter der speziellen Hülle arbeitet der `5.9 V12`, meist in Verbindung mit Handschaltung. Fahrdynamisch wird der Zagato dadurch nicht zum Leichtgewicht, aber er wirkt konzentrierter und besonderer als jede normale DB7. Der wahre Wert steckt jedoch weniger im Datenblatt als in der Übereinstimmung von Chassisnummer, Karosseriezustand, korrekten Details und nachvollziehbarer Historie.
In der Wartung laufen deshalb zwei Ebenen parallel: Die `V12`-Technik verlangt dieselbe Disziplin wie bei anderen späten DB7, während Karosserie, Anbauteile und Innenraumdetails schnell zum eigentlichen Engpass werden. Ein gutes Exemplar muss sauber ausgerichtet, thermisch stabil und im Pedalgefühl stimmig sein. Sobald etwas improvisiert, nachgearbeitet oder schlecht dokumentiert wirkt, braucht ein Zagato sofort tieferen Blick.