Die `DB7 Volante` brachte ab `1996` wieder eine offenere und zugaenglichere Aston-Idee zurueck, ohne den grossen GT-Charakter aufzugeben. Zuerst mit dem kompressoraufgeladenen Reihensechser, spaeter auch mit dem `5.9 V12`, deckt sie zwei sehr unterschiedliche Geschmaecker ab: einmal das weichere, typisch neunzigerhafte Cabrio und spaeter die deutlich ernsthaftere offene V12-GT. Gegenueber einem Mercedes-Benz SL lebt sie staerker von Stil und Atmosphaere als von nackter Rationalitaet.
Der aufgeladene Sechszylinder wirkt charmanter und technisch weniger einschuechternd, waehrend der `V12` die Volante in eine viel groessere Liga hebt. Bei beiden gilt aber: Das Dach, die Dichtungen, die Wasserablaeufe und die empfundene Steifigkeit entscheiden fast genauso stark wie der Motor. Eine offene DB7 darf weich sein, aber nicht schlampig, feucht oder strukturell muede.