Die Jetta VI ist weltweit sehr unterschiedlich motorisiert und genau deshalb nicht als pauschal gute oder schlechte Generation zu lesen. Zwischen kleinem TSI, Diesel, Hybrid, 2.5-Sauger und GLI liegen voellig verschiedene Besitzprofile. Man waehlt erst den Antrieb und erst danach das konkrete Auto.
1.2 und 1.4 TSI brauchen Ordnung bei Oel, Ansaugseite und Kuehlung. TDI taugen nur dann, wenn das Fahrprofil wirklich zum Diesel passt. Der Hybrid verlangt zusaetzlich eine saubere Geschichte bei 12-Volt-Batterie, Belueftung und dem Zusammenspiel von Verbrenner und E-Maschine.
Eine gute Jetta VI wirkt technisch eindeutig: passender Motor, ruhiges Getriebe, keine offenen Fragen im Laufverhalten. Wenn schon die Grundlogik fehlt, wird die vermeintlich guenstige Limousine schnell zur Summe vieler kleiner Baustellen.