Der Nissan e-NV200 kam `2014` nach Europa und übertrug den NV200-Transporter auf Elektroantrieb, technisch eng verwandt mit dem Leaf. Gegen Renault Kangoo Z.E., Peugeot Partner Electric und kleine Diesel-Transporter punktet er mit Einfachheit: keine Kupplung, kein Motorölwechsel, weniger bewegliche Teile. Für Besitzer eines elektrischen NV200 verschiebt sich die Wartung aber nur. Wichtig werden Hochvoltbatterie, `12 V`-Batterie, Ladeverhalten, Vorderreifen, Rekuperation und mechanische Bremsen.
Frühe e-NV200 fahren mit `24 kWh`, ab `2018` kam die deutlich nutzbarere `40 kWh`-Batterie für Stadtlieferungen, Shuttle und Gewerbe. Nissan-Unterlagen und Tests nennen eine Kapazitätsgarantie: Wenn die Anzeige nach voller Ladung nicht mehr über `9` von `12` Balken steigt, greift je nach Markt eine Grenze von `8 Jahren` und bis `160 000 km` für die `40 kWh`-Version. Die größere Batterie macht den Wagen nicht komplizierter, aber Ladehistorie, Schnellladung, reale Reichweite und passives Temperaturverhalten müssen sauber beobachtet werden.