Der Almera Tino mit Facelift ab `2003` behaelt das kompakte Van-Konzept der N16-Familie, wirkt innen reifer und konzentriert sich je nach Markt vor allem auf den Benziner `QG18DE` sowie den Diesel `2.2 dCi` `YD22DDTi`; dazu kommen Schaltgetriebe, Automatik oder CVT. Fuer den heutigen Halter ist diese Phase interessant, weil sie alltagstauglich bleibt, aber Wartungsstau schneller bestraft als die schlichte Karosserie vermuten laesst. Nissan fuehrt fuer `QG18DE` und `YD22` eigene Wartungsplaene, einschliesslich eines engeren Benzinintervalls von etwa `10 000 km` in frueheren Europa-Unterlagen und klarer Servicepunkte fuer Kuehlung und Antriebsstrang. Beim Almera Tino Facelift sollte man deshalb Rauchentwicklung, Kaltstart, Leerlauf, Kuehltemperatur und das Verhalten von CVT oder Automatik sauber beobachten. Gerade der `YD22DDTi` verlangt Aufmerksamkeit bei Einspritzung und Thermik, waehrend der schwerere Van-Aufbau Spiel im Fahrwerk, Bremsen und Reifen nicht lange kaschiert.