Im Jahr 2002 führte Kia die erste Generation des Sorento (Modellcode BL) ein. Aufgebaut auf einem extrem robusten Leiterrahmen-Chassis (Body-on-Frame) mit Starrachse hinten und Untersetzungsgetriebe, etablierte sich der Sorento I als vollwertiges Geländefahrzeug und Zugfahrzeug gegen Konkurrenten wie den Toyota Land Cruiser. Motorenseitig gab es den 2.4 Sirius II Vierzylinder-Benziner mit 139 PS (Motorcode G4JS), den kraftvollen 3.5 Sigma V6 mit 195 PS (Motorcode G6CU) sowie den populären 2.5 CRDi Vierzylinder-Turbodiesel mit 140 PS (Motorcode D4CB), kombiniert mit 5-Gang-Schaltgetriebe oder 4-/5-Stufen-Wandlerautomatik und zuschaltbarem (EST) oder permanentem (TOD) Allradantrieb.
Technisch verlangen die Benzinmotoren (2.4 l und 3.5 l V6) einen Zahnriemenwechsel alle 90 000 km oder 5 Jahre samt Wasserpumpe. Der 2.5 CRDi-Diesel D4CB besitzt dagegen eine Steuerkette. Beim D4CB-Diesel sind die Kupferdichtringe der Einspritzdüsen das kritischste Bauteil: Durchgebrannte Injektordichtringe führen zu Verbrennungsgasen im Kurbelgehäuse, Ölschlammbildung und einem zugesetzten Ölsaugrohr (Ölsieb), was schweren Turboschaden oder Pleuellagerschaden nach sich zieht. Zudem sind Kurbelwellenschraube und Glühkerzen zu prüfen.