Der zweite `Jazz` verändert das Grundkonzept nicht, aber er verfeinert es deutlich. Neue Plattform, ernsthaftere Anmutung, mehr Variabilität im Kofferraum und `i-VTEC`-Motoren ersetzen die etwas experimentelle Frische der ersten Generation. Dadurch wird aus dem cleveren Raumwunder ein sehr erwachsener Kleinwagen, der einer Toyota Yaris oder einer Nissan Note direkt ins Gehege kommt.
Wichtig ist, dass diese Seite auch das Facelift `2011` einschließt. Honda verbessert Komfort und Abstimmung, bringt die `CVT` mit Wandler zurück und ergänzt später den `Jazz Hybrid IMA`, ohne `Magic Seats` oder Kofferraum wirklich zu opfern. Genau diese Bandbreite macht die `GE` interessanter als einen bloßen City-Kleinwagen.
Gebraucht trennt sich die Generation über klare Technikpunkte. `i-Shift` muss auf den frühen `1.4` sauber kalibriert sein, die spätere `CVT` soll weich anfahren und die `IMA`-Version darf weder Warnlampen noch dauernden Batterielüfter zeigen. Dazu kommt ein sauberer `Takata`-/`SRS`-Status. Eine gute `Jazz II` wirkt logisch und unkompliziert. Eine schlechte verliert genau diesen Vernunftvorteil.