Der GMC Yukon I `GMT400` als `5-Tuerer` etabliert die grosse GMC-SUV-Formel noch vor dem spaeteren Luxus- und Lifestyle-Schub. Gegenueber einem Ford Expedition setzt er auf einfachen V8-Druck, robuste Truck-Technik und echte Zugfaehigkeit statt auf Feinschliff. Gebraucht zaehlen deshalb Rahmenzustand, Rost und Fahrwerk mehr als der reine Kilometerstand.
Das Zentrum der Baureihe ist der V8 `5.7` Vortec mit der `4L60-E` Automatik, als Hecktriebler oder `4x4`. Je nach Jahr und Markt tauchen auch einzelne `6.5` Turbo-Diesel auf, aber der `5.7` bleibt die eigentliche Kernmotorisierung der Phase `1995-1999`. Das Hauptthema ist weniger der Grundmotor selbst als das Umfeld eines schweren alten SUV: Kraftstoffpumpe, Zuendung, Kuehlung, Automatik und die strukturelle Ermuedung rund um Fahrwerk und Rahmen.
Vor dem Kauf muessen Kalt- und Warmstart, Kraftstoffdruck, Leerlauf, Getriebeschalten, Vorderachsspiel, Bremsen, Achsen, Lenkung und Rostbild sauber geprueft werden. Bei diesen Yukons verraten eine muede Kraftstoffpumpe, eine rutschende `4L60-E` oder eine ausgeschlagene Vorderachse die Fahrzeuggeschichte oft sofort. Ein sauberer `GMT400` kann noch sehr sympathisch sein; ein kosmetisch aufgehuebschtes Exemplar wird dagegen schnell teuer.