Mit der dritten Generation ab 2022 rückt der Everest noch näher an den neuesten Ranger, will aber gleichzeitig klar mehr Familienkomfort und Technologie bieten. Ford positioniert ihn als raffinierten Abenteuer-SUV. Gebraucht sitzt er damit irgendwo zwischen großem Familien-SUV und deutlich ernsthafterem Freizeitfahrzeug als ein Toyota Highlander auf losem Untergrund.
In der Wartung braucht er deshalb zwei Blickrichtungen zugleich: moderne Diesel wie `2.0 Bi-Turbo` und `3.0 V6`, `10-Gang-Automatik`, AdBlue und Elektronik auf der einen Seite, Leiterrahmen, `4x4`, Dämpfer und reale Nutzung auf der anderen. Ein Everest III mit Anhängerbetrieb, Fernreise oder Offroad-Einsatz liest sich komplett anders als ein Vorstadt-SUV. Gerade die Kombination aus schwerem Fahrzeug, Assistenzsystemen und komplexer Antriebskette verlangt Disziplin beim Kauf.