Mit dem Everest ab 2015 wollte Ford einen echten Familien-SUV mit Leiterrahmen, sieben Sitzen und klaren Offroad-Fähigkeiten bauen. In der Praxis liest man ihn gebraucht oft besser als zivilisierten Ford Ranger denn als normalen Stadt-SUV. Genau deshalb ist er spannend, aber eben auch stärker von Zuglast, Pistenbetrieb und Pflegequalität abhängig als weichere Crossover.
Im Mittelpunkt stehen der `3.2 Duratorq` Fünfzylinder, die `6-Gang-Automatik` und der `4x4`-Antrieb. Wenn Kühlung, Ansaugung, EGR und Getriebeöl früh betreut wurden, kann der Everest viel wegstecken. Wurde er dagegen als Zugfahrzeug, Staubschlucker oder Kurzstrecken-Diesel missbraucht, folgen die Kosten schnell. Gerade bei dieser Phase tauchen in Rückmeldungen immer wieder Kühlungs- und EGR-Themen, raue Schaltvorgänge und deutliche Gebrauchsspuren am Unterboden auf.