Mit dem Facelift von 2019 wird die Xenia II endlich deutlich interessanter, weil neben dem 1.3 nun auch ein echter 1.5 zur Verfügung steht. Der Wagen bleibt ein kleiner, praktischer Familien-Van, gewinnt damit aber spürbar an Reserven für Beladung und gemischte Nutzung. Im Segment liegt diese Phase näher an einem Mitsubishi Xpander als an einem reinen Billig-Van alter Schule.
Der 1.3 bleibt für Solo- oder leichte Nutzung ausreichend, während der 1.5 2NR-VE die Hierarchie klar verschiebt, besonders in Verbindung mit der Automatik. Gerade auf diesen Autos müssen aber Zündung, Kaltlauf, Schaltqualität und der Zustand des Fahrwerks sauber geprüft werden, weil viele Fahrzeuge weiterhin im harten Familien- oder Stadtbetrieb liefen. Die bessere Motorisierung verzeiht einen schwachen Pflegezustand nämlich nicht.