Der Terios KID uebertraegt die Idee des kleinen Daihatsu-4x4 auf ein kompakteres Kei-Format mit deutlich staerkerem Stadtfokus. Der 0.7-Benziner, oft in Verbindung mit Automatik, verleiht ihm einen ganz anderen Charakter als den groesseren Terios: weniger rustikaler Mini-Offroader, mehr hohe, praktische Alltagsbox. In seiner Logik erinnert er eher an einen zivileren Suzuki Jimny fuer enge Staedte.
Genau dieser urbane Einsatz legt aber vernachlaessigte Fahrzeuge schnell offen. Unruhiger Kaltlauf, verschmutzte Ansaugung, traege Automatik und ein Fahrwerk, das dauernde Rangiermanoever und Schlagloecher verraet, tauchen auf dieser Generation frueh auf. Auch einfache CL-Versionen verzeihen keinen lauen Service, weil die geringe Leistung jede Unsauberkeit sofort spueren laesst.
Vor dem Kauf sollte man deshalb Bremsen, Vorderachse und die Laufkultur des 0.7 ueber mehrere Starts und Manoever hinweg pruefen. Ein gepflegter Terios KID behaelt einen eigenstaendigen Nutzwert. Ein nachlaessig gewartetes Exemplar sammelt dagegen schnell genau die kleinen Defekte, die bei einem urbanen Kei-SUV besonders laestig werden.