Der Terios I J100 bleibt ein echter kleiner 4x4: kurz, leicht und deutlich stärker auf leichten Geländeeinsatz als auf reine Optik ausgelegt. Trotz kompakter Abmessungen ist er weit mehr als ein hochgelegter Kleinwagen. Im Charakter steht diese Generation näher an einem Suzuki Jimny als an einem modernen, weichgespülten SUV.
Die Baureihe basiert auf dem 1.3 16V mit 4WD, je nach Markt mit Schaltgetriebe oder Automatik, dazu kommt der seltene Turbo K3-VET. Genau dieser Motor verändert die Wartungslogik komplett: Kühlkreislauf, Schlauchzustand, Turbolader und Ölservice werden dann zentral, während die Allradtechnik auf Reifen, Gelenke und Verteilerseite angewiesen bleibt. Schon kleine Versäumnisse fallen beim J100 früh auf.
Bei der Probefahrt muss der Wagen sauber hochdrehen, ohne Rauch, ohne auffällige Pfeifgeräusche und ohne Knacken im Antriebsstrang. Ein ordentlich gepflegter J100 bleibt als kleiner Franchiser reizvoll. Ein Auto mit Hitzethemen, Lastwechselschlägen oder verspannter 4WD-Technik verschlingt dagegen schneller Geld, als sein Marktwert vermuten lässt.