Die erste Logan-Phase startet 2004 mit einer für Europa ungewöhnlichen Idee: möglichst viel Auto für möglichst wenig Geld. Gegen einen Renault Clio II wirkt sie einfacher und deutlich billiger gemacht, trifft damit aber genau ihren Zweck. Man muss sie deshalb wie ein ehrliches Arbeits- und Familienauto lesen, nicht wie eine günstige Variante eines normalen Kompaktwagens.
Im Mittelpunkt stehen die 1.4 MPI, 1.6 MPI und 1.5 dCi. Die MPI-Benziner sind die einfachsten und im Alter meist am leichtesten beherrschbaren Motoren. Der 1.5 dCi lockt mit Verbrauch und Reichweite, verlangt aber schon eine ernsthaftere Prüfung von Einspritzung, EGR und echter Laufleistung. Bei der Logan I entscheidet außerdem das frühere Einsatzprofil stark über den Zustand: Familienauto, Handwerkerfahrzeug oder Alltagsersatz für alles fühlen sich am Auto ganz unterschiedlich an.