Mit dem Facelift von 1999 blieb der `Saxo II` technisch nah am ersten Modell, wirkte aber mit neuer Front und moderneren Details etwas erwachsener. Im Kern bleibt er ein enger Verwandter des Peugeot 106 und steht eher für geringes Gewicht und direkte Mechanik als für den breiteren Allround-Ansatz eines Renault Clio.
Unter der Haube reicht die Palette weiter von kleinen TU-Benzinern über den `1.5 D` bis zu den gesuchten `VTR`- und `VTS`-Versionen mit `1.6`. Genau diese zweite Phase ist heute oft die begehrtere Wahl, weil sie den reiferen Auftritt mit der alten Leichtbau-Ehrlichkeit verbindet. Entscheidend ist aber immer die Vorgeschichte: ein gepflegter `1.1` ist etwas völlig anderes als ein hart bewegter oder schlecht umgebauter `VTS`.
Beim Kauf zählen Unterboden, Hinterachse und Wartungslage mehr als Prospektdaten. Verdeckter Rost, ausgeschlagene Hinterachsarme, alternde Trommelbremsen und undichte hydraulische Servolenkung sind typische Baustellen. Ein guter `Saxo II` bleibt charmant und günstig; ein optisch hübsches, aber technisch müdes Exemplar wird dagegen schnell teuer.