Der `Lacetti Wagon` kam in Europa in der Daewoo-zu-Chevrolet-Uebergangszeit auf den Markt. Als guenstiger Kompaktkombi zielte er weniger auf Image als auf Laderaum, einfache Technik und einen niedrigen Gebrauchtpreis. Gegenueber einem Opel Astra Caravan wirkt er einfacher und weniger variabel, bleibt aber fuer Kaeufer interessant, die vor allem einen brauchbaren Alltagskombi ohne ueberfluessige Komplexitaet suchen.
Die meisten Wagen fahren mit den Benzinern `1.6 F16D3` mit `109 PS` oder `1.8 T18SED/F18D3` mit `122 PS`, kombiniert mit `5-Gang-Schaltgetriebe` oder je nach Markt mit `4-Stufen-Automatik` beim `1.8`. Der `1.6` reicht im Alltag aus, waehrend der `1.8` mit Autobahn und Beladung entspannter umgeht. Die Basis ist ueberschaubar, reagiert aber empfindlich auf verschleppte Zahnriemenwechsel, Ueberhitzung und Automatikgetriebe, die erst dann Service bekommen, wenn sie schon hart schalten.