Der `Captiva I` entstand auf gemeinsamer Basis mit dem `Opel Antara` und markiert Chevrolets Einstieg in das europaeische Familien-SUV-Segment. Je nach Markt gab es ihn mit fuenf oder sieben Sitzen, klar mit Blick auf Platz, Alltagstauglichkeit und lange Reisen statt auf Premium-Anspruch. Sein Profil versteht man besser im Vergleich zu einem Kia Sorento als zu einer Limousine oder einem rustikalen Gelaendewagen.
Die Motorenpalette reicht vom `2.0 VCDi` fuer Vielfahrer ueber den einfachen, aber eher traegen `2.4` bis zum `3.2 V6`, der deutlich angenehmer wirkt, aber bei Kraftstoff und Wartung spuerbar mehr kostet. Mit Allrad und Automatik kann ein guter `Captiva` auf der Langstrecke sehr ordentlich sein, solange Antriebsstrang und Vorderachse konsequent gepflegt wurden. Genau dort entscheidet sich gebraucht mehr als bei Ausstattung oder Optik.