Der zweite `SRX` verabschiedet sich klar von der eigenwilligen Technikbasis des Vorgängers und wird zum viel eingängigeren Premium-Crossover. Komfort, Image und Ausstattung stehen jetzt stärker im Vordergrund als jede besondere Fahrdynamik. Im Alltag passt er deshalb eher in die Rolle eines ruhigen, familienfreundlichen Gegenentwurfs zu einem BMW X5 als in die eines technisch exzentrischen Cadillac-Sonderlings.
Die Motoren `2.8T`, `3.0 V6 LF1` und später `3.6 V6 LFX` unterscheiden sich vor allem bei Durchzug und Kostenbild, während die `6`-Gang-Automatik auf vielen Versionen das Fahrgefühl stark mitbestimmt. Der `2.8T` verlangt mehr Aufmerksamkeit bei Kühlung, Ladedruck und Schlauchmaterial, die Sauger-V6 vor allem bei Zündung, Temperaturstabilität und Servicequalität. Beim `SRX II` zählen saubere Automatik und gesundes `AWD` fast genauso viel wie der eigentliche Motor.