Die `Audi A8 D4` (`Typ 4H`) startete `2010` und führt die Aluminium-`ASF`-Idee als sehr leise, sehr komfortable und deutlich digitalere Oberklasse-Audi weiter. Im Umfeld der BMW 7er Reihe punktet sie weniger über Showeffekte als über enorme Souveränität im Alltag. Genau deshalb kann sie gebraucht täuschen: eine gute D4 wirkt mühelos, eine schlechte wird sehr schnell sehr teuer.
Am Markt dominieren vor allem der `3.0 TDI V6 250`, die `4.2 FSI 372` und `4.2 TDI 350`, fast immer in Verbindung mit `ZF 8-Gang`, oft mit quattro und immer mit dichter Komfortelektronik. Nicht die seltenen Topversionen entscheiden über das Risiko, sondern die Frage, ob `8HP`, Luftfederung, 12-Volt-Batterie, `MMI` und der reale Motoreinsatz zusammenpassen. Eine gute D4 kauft man deshalb auf Dokumentation und Systemzustand, nicht auf Außenwirkung.