Wartung Aston Martin Rapide E
Logo Aston Martin

100 % kostenlos online

1 Version erfasst

Logo Aston Martin

📖Aston Martin Rapide E: die fast nicht existente Elektro-Aston, die man nur mit sauberer Batterie-, Software- und Ladehistorie kaufen sollte

Die `Rapide E` sollte fuer Aston Martin den elektrischen Aufbruch markieren, blieb aber eher eine Ausnahmeerscheinung als ein Serienprodukt. Mit rund `65 kWh` Batterie, zwei E-Maschinen und sehr geringer Stueckzahl zielte sie nicht auf Massenmarkt-Logik, sondern auf eine exklusive elektrische GT. In ihrer Idee stand sie eher einer luxuriösen Tesla Model S nahe als irgendeiner normalen Business-Limousine.

Gerade deshalb ist sie technisch und sammlerisch heikel. Die Rapide-E-Basis trifft hier auf ein sehr kleines Produktionsvolumen, starke Softwareabhaengigkeit und ein Thermomanagement, das fuer den Gesamtzustand entscheidend ist. Das kann fuer informierte Sammler faszinierend sein, verlangt aber deutlich mehr Dokumentation und Support als bei einer gewoehnlichen Serien-Elektrolimousine.

Vor einem Kauf muss man Batteriegesundheit, Ladezyklen, Hochvoltfehlerfreiheit und das Verhalten des Reduktionsgetriebes sehr genau lesen. Bei dieser Art Auto spielt die `12-V-Batterie` fast so stark hinein wie die Traktionsbatterie, weil schwache Bordspannung sofort Lade- und Steuergeraete irritieren kann. Jede wiederholte Leistungsreduktion im Warmzustand oder jedes sonderbare Ladeverhalten ist hier ein ernstes Warnsignal.

Wichtige Besitzerhinweise

Die beruhigenden Punkte, bekannte Schwachstellen und kritische Fristen für diese Generation.

Die beruhigenden Punkte

Zuverlässigkeit
  • Die Rapide E ist eine der seltensten elektrischen GT-Ideen ihrer Epoche und sammlerisch deshalb sehr eigenstaendig.
  • Die Rapide-Basis bringt trotz Elektroantrieb noch immer viel Aston-Martin-Praesenz und Exklusivitaet mit.
  • Das extrem kleine Volumen macht sie fuer sehr informierte Sammler technisch und historisch interessant.
  • Gute Exemplare muessen sich vor allem ueber stabiles Laden, saubere Software und lineares Warmverhalten empfehlen.

Chronische Schwachstellen

Im Blick behalten
  • `65-kWh`-Batterie der Rapide E auf konstante Leistungsabgabe und fehlendes Thermo-Derating im Warmzustand pruefen.
  • AC/DC-Laden der Rapide E auf reale Ladeleistung, Steckerverriegelung und Softwarehistorie kontrollieren.
  • Reduktionsgetriebe der Rapide E auf Geraeusche in Rekuperation und bei progressiven Lastwechseln lesen.
  • Mechanische Bremsen der Rapide E auf Korrosion und Scheibenbild pruefen, weil Rekuperation sie oft schont, Standzeit aber nicht.
  • `12-V-Batterie` und Bordelektronik der Rapide E koennen Ladefunktion und Steuergeraete frueh stoeren, wenn Spannung fehlt.

Kritische Fristen

Nicht verpassen
  • Softwarestand, Ladehistorie und Hochvolt-Diagnosen muessen vor jedem ernsthaften Kauf sauber dokumentiert sein.
  • Batterie-Thermomanagement, Pumpen und Leistungskuehlung sofort pruefen, sobald Warmleistungsabfall wiederholt auftritt.
  • `12-V-Batterie`, AC/DC-Ladefunktion und Steckerverriegelung nach Standzeit frueh wieder in sicheren Betriebszustand bringen.
  • Scheiben, Belaege und Reduktionsgetriebe frueh kontrollieren, wenn die Rapide E lange stand oder nur stoßweise genutzt wurde.
Aston Martin Rapide E (2019–2020)

Empfohlene Wartungsintervalle

Wartungsintervalle für Elektroversionen. Verbrenner-spezifische Arbeiten entfallen.

Inspektion

Alle 15.000 km

Alle 1 Jahr

Elektrisches System prüfen

Alle 15.000 km

Alle 1 Jahr

Antriebsbatterie-Diagnose

Alle 15.000 km

Alle 1 Jahr

Batteriekühlmittel

Alle 120.000 km

Alle 10 Jahre

Bremsbeläge

Alle 40.000 km

Alle 2 Jahre

Batterie (12 V)

Alle 50.000 km

Alle 4 Jahre

Antriebe und durchschnittlicher Verbrauch

Durchschnittlicher Verbrauch basierend auf Herstellerangaben für die verfügbaren Versionen dieser Generation.

Elektrische Antriebe1 Version erfasst

100 % elektrische Versionen. Die Wartung konzentriert sich auf das Hochvolt-System, das Laden und die Batterieüberwachung.

Wartungskosten Elektro

Bei Ihrem elektrischen Aston Martin Rapide E konzentrieren sich die Kosten vor allem auf periodische Kontrollen, Reifen, Bremsen und die Batterieüberwachung.

Häufige Fragen zum Aston Martin Rapide E

Welche Wartung ist bei einem Aston Martin Rapide E Elektro erforderlich?
Bei einem 100 % elektrischen Aston Martin Rapide E umfasst die regelmäßige Wartung vor allem die Hauptinspektion, die Überprüfung des Elektromotors und die Diagnose der Antriebsbatterie – ergänzt durch Bremsen, Reifen und Hauptuntersuchung.
Wie oft soll man das Elektrosystem und die Batterie prüfen?
Der übliche Richtwert liegt bei 15.000 km bzw. 1 Jahr, mit einer Batteriediagnose im gleichen Rhythmus (15.000 km / 1 Jahr).
Wann soll man die Kühlflüssigkeit der Batterie beim Rapide E wechseln?
Der von Garajo angezeigte Richtwert ist 120.000 km oder 10 Jahre. Je nach Hersteller kann die Periodizität variieren – bitte immer im Herstellerheft nachschlagen.
Muss man beim Rapide E Elektro einen Ölwechsel oder einen Zahnriemenwechsel durchführen?
Nein, diese Arbeiten betreffen Verbrennungsmotoren. Bei einer 100 % elektrischen Version konzentriert sich die Wartung auf das Elektrosystem, die Bremsen, die Reifen und die Sicherheitsprüfungen.
Welcher Antrieb des Aston Martin Rapide E ist am besten für die Stadt geeignet?
Dieses Modell ist nur als Elektrisch erhältlich. In der Stadt sind Elektroversionen am geeignetsten dank Energierückgewinnung und dem Fehlen von Kaltstarts.
Welchen Antrieb des Aston Martin Rapide E wählen, wenn man hauptsächlich Autobahn fährt?
Dieses Modell ist nur als Elektrisch erhältlich. Auf der Autobahn mit Elektroversionen: Zielausführungen mit der größten Reichweite und leistungsstarkem DC-Schnellladen.

Verpassen Sie nie wieder eine Wartung

Verwalten Sie die Wartung Ihres Aston Martin Rapide E kostenlos.
Kein Abonnement, keine Gebühren, alles 100 % kostenlos.

Mein Heft erstellen (Kostenlos)