Die `Rapide S` beseitigt vieles, was man der ersten Rapide vorwerfen konnte. Mehr Leistung, bessere Abstimmung und spaeter die `Touchtronic III` mit acht Gängen machen sie deutlich ueberzeugender, ohne den Aston-Charakter der grossen viertuerigen GT aufzugeben. Genau deshalb ist sie fuer reale Nutzung oft die interessanteste Variante, naeher an einer guten Porsche Panamera als die erste Rapide, aber immer mit mehr britischem Stil und V12-Atmosphaere.
Der `V12` bleibt nobel und praesent, wirkt hier aber insgesamt besser eingebunden. Die Rapide S faehrt sich weniger schwerfaellig, reagiert moderner und bleibt trotzdem eine Auto fuer Kenner: vier echte Sitze, ein begrenzter Nutzwert und Unterhaltskosten, die sofort klar machen, dass hier eine grosse britische GT bewegt wird. Die interessantesten Autos sind meist regelmaessig gefahren und nach Zeit gewartet worden, nicht nur nach Kilometerstand.