Mit dem Facelift von 2003 wird die 156 erwachsener, ohne ihren eigentlichen Reiz zu verlieren. Gegen eine Volkswagen Passat oder eine BMW 3er bleibt sie die emotionalere Berline, mit starkem Vorderachsgefuehl und eigenstaendigem Auftritt. Genau deshalb sollte man sie aber nie nur ueber die Optik kaufen.
Die Technik wird in dieser Phase anspruchsvoller. Neben den verbleibenden Twin-Spark-Motoren kommen der `2.0 JTS` `937 A1.000`, die `1.9 JTD` mit `115` oder `140 PS`, der `2.4 JTD` `175 PS` und je nach Version der `2.5 V6` `AR 32405`. Das bedeutet mehr Potenzial, aber auch mehr Stellen, an denen schlechter Service schnell teuer wird. Das Facelift ist also besser, aber nicht pflegeleichter.
Eine gute 156 II bleibt vorne praezise, bremst sauber und laeuft warm wie kalt ohne Unruhe. Schlechte Autos zeigen sich ueber zugesetzte Ansaugung, traege Turbos, einen unruhigen JTS, muede obere Querlenker oder einen V6 mit zweifelhaftem Kuehlhaushalt. Diese Generation ist nicht einfach nur schoen, sondern bereits eine technisch fordernde Alfa-Limousine.