Mit dem ab 2019 gebauten RDX III verändert Acura den Ton des Modells grundlegend. Neue Plattform, 2,0-Liter-Turbobenziner mit 272 PS, 10-Gang-Automatik und ein deutlich hochwertigerer Innenraum bringen ihn viel näher an einen BMW X3 G01 heran. Gegenüber dem RDX II verliert er den gelassenen Saug-V6, gewinnt aber an Tempo und zeitgemäßer Gesamtwirkung.
Gut gepflegt wirkt diese Generation sehr stimmig. Der 2.0T soll sauber ansprechen, die 10-Gang-Automatik auch im Schritttempo unauffällig arbeiten, und SH-AWD bringt echte Traktion, ohne aus dem RDX einen echten Sport-SUV zu machen. Entscheidend ist, dass Antrieb, Assistenzsysteme und Infotainment frei von seltsamen Meldungen oder Kalibrierungsproblemen bleiben.
Im Unterhalt ist der RDX III nicht grundsätzlich heikel, aber aufgeschobene Pflege merkt man ihm schnell an. 0W-20-Motoröl, sauberer Kühlkreislauf, konsequente Fluide für Antrieb und Hinterachse, Bremsflüssigkeit alle 3 Jahre und ein wachsames Auge auf jede Auffälligkeit bei Getriebe oder Touchpad sind Pflicht. Gute Autos wirken unaufgeregt, schlechte werden schnell diffus und teuer.