Mit dem 2013 gestarteten RDX II kehrt Acura zu einer klassischeren Formel zurück. Statt Turbovierzylinder gibt es nun einen 3,5-Liter-Saug-V6 mit 273 PS, eine 6-Gang-Automatik und je nach Markt oder Ausstattung Frontantrieb oder SH-AWD. Gegenüber einem BMW X3 F25 wirkt der RDX weniger prestigeträchtig, aber mechanisch oft ruhiger und direkter zu verstehen.
Genau das ist seine Stärke. Der RDX II ist weniger speziell als der erste RDX, dafür homogener, geschmeidiger und einfacher im Alltag. Der V6 liefert linearen Schub, die 6-Gang-Automatik arbeitet in gepflegten Autos unauffällig, und SH-AWD bleibt auf passenden Versionen ein echter Mehrwert. Ein gutes Auto erkennt man schnell an mechanischer Ruhe, sauberen Schaltvorgängen und einem Hinterwagen ohne Ungereimtheiten.