Der T4 war für Volkswagen die eigentliche Zeitenwende: Motor nach vorn, zivilere Sitzposition und plötzlich ein Van, der weit mehr konnte als nur Baustelle. Gegen einen Renault Trafic wirkte er größer, erwachsener und haltbarer. Heute zählt aber nicht die Legende, sondern ob Blech, Unterboden und Dossier noch mitspielen.
Die 2.5 TDI sind gesucht, die langsameren Diesel oft einfacher. In beiden Fällen entscheidet nicht das Datenblatt, sondern Rost, Kühlung, Dichtheit, Achszustand und je nach Motor die sauber dokumentierte Riemenarbeit. Ein T4 kann mechanisch zäh sein und trotzdem an Karosserie, Türen oder Feuchtigkeit scheitern.
Ein guter T4 bremst gerade, läuft ohne Thermikdrama, fühlt sich nicht weichgekocht an und zeigt keine hektisch überspruehten Roststellen. Ist diese Basis da, bleibt er ein sehr brauchbarer Arbeiter. Fehlt sie, kauft man Blech- und Nebenkriegsschauplätze im Paket.