Die Ende 2012 enthüllte und 2013 eingeführte dritte Generation vollzieht mit der modularen MQB-Plattform des Volkswagen-Konzerns einen großen technologischen Fortschritt. Um 102 kg im Vergleich zur Vorgängerin erleichtert, glänzt die Octavia III mit einem cW-Wert von 0,26 und konkurriert beim Thema Effizienz direkt mit der Toyota Auris.
Die TSI-Triebwerke (1.2 mit 86 PS, 1.4 mit 140 PS, 1.8 mit 180 PS) sowie die Dieselseite mit dem 1.6 mit 110 PS und 2.0 mit 150 bzw. 184 PS spiegeln den damaligen Höchststand der VAG-Technik wider. Die sportliche Variante RS mit 230 PS zählt zu den leistungsstärksten Kompakten ihres Segments. Das Facelift von 2017 führte prägnante Voll-LED-Scheinwerfer und das Multimediasystem Columbus ein.
Trotz einer insgesamt sehr soliden Zuverlässigkeit zeigt die Octavia III vereinzelte Schwachstellen: Saugrohr-Klappensteller beim 1.4 TSI, Steuerketten-Verschleiß bei den kleinen TSI-Motoren sowie Kondenswasser in den Scheinwerfern. Das Skoda-Servicenetz ist für diese Arbeiten bestens gerüstet.