Der Opel Omega B Caravan `1998-1999` ist Opels großer Heckantriebs-Kombi vor dem Facelift, mit riesigem Laderaum, aber mehr Belastung für Fahrwerk und Karosserie als die Limousine. Bei dieser Diesel-Eintragung steht der `2.0 DTI 16V X20DTH` im Mittelpunkt, ein Turbodiesel mit Bosch-VP44-Direkteinspritzung, Steuerkette und rund `100 PS`. Omega-B-Unterlagen nennen Kontrollstufen bei `8 000`, `16 000` und `32 000 km`; heute sind kurze jährliche Ölwechsel, ein ohne Luft gezogener Dieselfilter, saubere Ansaugung und stabile Kühlung wichtiger. Der Kettenspanner sollte um `150 000 km` abgehört werden.
Beim `X20DTH` liegen die Risiken vor allem bei VP44-Pumpe, Steuertransistor, Startproblemen nach Dieselfilterwechsel, verrußter EGR und Injektordichtungen, die Diesel ins Öl bringen können. Beim Caravan kommen Lastbetrieb und Anhängerbetrieb hinzu: Kugelköpfe, Spurstangen, Lenkzwischenhebel, hintere Dämpfer, sägezahnartig abgefahrene Reifen, Bremsen und Silentblocs. Auto Bild nennt beim Omega B außerdem Rost, Kanten, Auspuff sowie Zentralverriegelung/Wegfahrsperre als wiederkehrende Punkte. Ein guter Kombi wird bei jeder Wartung von unten geprüft, nicht nur nach Motorlauf beurteilt.