Der Opel Frontera B `1998-2003` ersetzte die erste Generation mit modernerer Karosserie, langem Familienradstand und Motorenpalette aus `2.2` Benziner, `2.2 DTI` und Isuzu-`3.2 V6`, letzterer oft mit Automatikgetriebe. Beim Frontera reicht reine Motorwartung nicht: jährlicher Ölservice, Kühlsystem, Achsen, Verteilergetriebe, vier gleiche Reifen, Manschetten, Kreuzgelenke, hintere Bremsen und Rostkontrolle gehören zusammen. Der Frontera-B-Wartungsplan nennt für den `3.2 V6 6VD1-W` einen Zahnriemenwechsel bei `120 000 km`; beim `2.2` Benziner braucht die Steuerkette sauberes Öl und kurze Intervalle gegen Startklappern.
Die bekannten Schwachstellen betreffen vor allem den `2.2 DTI Y22DTH`, bei dem Einspritzung und Turbolader zwischen `150 000` und `200 000 km` teuer werden können, sowie die Elektronik des `3.2 V6` mit Sensor- oder Steuergerätproblemen ab etwa `100 000 km`. Das Automatikgetriebe verlangt Ölpflege und Diagnose beim ersten Rutschen. Zusätzlich sind EGR, Luftmassenmesser, Rauch, Wassertemperatur, Getriebelecks, schwache Heizung, Generator, Anlasser, Zentralverriegelung und Antriebsspiel regelmäßig zu prüfen.