Die Micra `K12`, verkauft von `2003` bis `2010`, wurde höher, geräumiger und besser ausgestattet als die K11 und blieb in Sunderland produziert. Für Besitzer einer Micra K12 zählt deshalb, den einfachen Stadtwagen nicht durch verschleppte Kleinigkeiten altern zu lassen. Gegen Renault Clio, Peugeot 207 oder Toyota Yaris ist sie handlich und praktisch, verlangt aber mehr Aufmerksamkeit bei elektrischer Servolenkung, Steuerkette, Automatik und Unterboden. MOT-Daten nennen unter anderem Beleuchtung, Elektrik und gefährliche Korrosion am Hilfsrahmen oder Unterboden.
Die Benziner `CR10DE`, `CR12DE` und `CR14DE` nutzen Steuerketten. Das spart Zahnriemenwechsel, macht sauberes Öl aber wichtiger: dokumentiert sind gelängte Ketten oder schwache Spanner mit Kaltstartgeräusch, unruhigem Leerlauf, Leistungsverlust und Nockenwellensensorfehler. Der `1.5 dCi K9K` aus dem Renault-Umfeld ist sparsam, hat aber vor `2006` laut Zuverlässigkeitsquellen höhere Risiken und braucht belegte Wartung an Öl, Einspritzung, Turbo, AGR und Zahnriemen. Ein Micra-Plan nennt `15 000 km` oder `12 Monate`, bei schwerer Nutzung `7 500 km` oder `6 Monate`.