Der Mitsubishi Lancer Cedia erschien in Japan `2000` und bringt eine modernere Mitsubishi-Kompaktwagen-Lesart mit einer je nach Markt recht breiten Motorenpalette: `4G15` als `1.5`, `4G93` als `1.8`, jeweils als MPI oder `GDI`, dazu Schaltgetriebe oder Automatik. Genau das macht die Wartung weniger einheitlich, als die schlichte Karosserie vermuten laesst. Eine Cedia darf man deshalb nicht nur als ruhige Kleinlimousine lesen, sondern immer ueber ihren konkreten Motor und die Art der Einspritzung, also als Uebergangs-Lancer zwischen sehr einfacher und etwas technischerer Mitsubishi-Phase.
Wichtig sind Zahnriemenhistorie, Leerlaufqualitaet, Sauberkeit von Ansaugung und Einspritzung bei den `GDI`-Versionen sowie die Automatik, wenn sie verbaut ist. Hinzu kommen Vorderachse, Bremsen und Komfortelektrik bei Fahrzeugen, die heute oft als guenstige Alltagsautos laufen. Eine gute Cedia springt sauber an, haelt den Leerlauf, bremst gerade und schaltet nachvollziehbar. Sie ist einfacher als moderne Turbo-Kompakte, verzeiht aber weder vergessene Riemenarbeit noch schwache Zuendung oder aufgestaute Kleindefekte an GDI-System und Automatik.