Der Mitsubishi L200 III Double Cab kam ab `1996` als klassischer Leiterrahmen-Pick-up fuer Last, Anhaengerbetrieb und robuste Alltagsarbeit. Je nach Markt stehen vor allem der Diesel `2.5 TD / 4D56` und der Benziner `2.4 / 4G64` im Mittelpunkt, kombiniert mit Schaltgetriebe oder Automatik und zuschaltbarem `4x4`. Dadurch muss man den Wagen weniger wie einen spaeten Lifestyle-Pick-up lesen als wie ein Arbeitsgeraet, eher einen utilitaristischen Pajero mit offener Ladeflaeche als ein komfortbetontes Freizeitmodell.
Entscheidend sind beim `4D56` die Zahnriemenhistorie, Kuehlung und Dichtheit, dazu der Zustand von Getriebe, Verteilergetriebe, Vorderachse und Blattfedern. Gerade hart genutzte Fahrzeuge altern ueber Rahmen, Federaufnahmen, Rost und vernachlaessigte Allradpflege oft schneller als ueber den Motor allein. Ein guter L200 III startet sauber, nimmt Last ohne uebermaessige Rauchfahne an, bleibt beim Bremsen gerade und vibriert im Antriebsstrang nicht. Er ist einfacher als ein spaeterer L200, verzeiht aber weder vergessene Zahnriemenarbeit noch ignorierte Getriebe- oder Rahmenprobleme.