Der Maserati Quattroporte V, intern M139, wurde `2003` vorgestellt und unterscheidet sich deutlich von einer BMW 7er oder Mercedes S-Klasse. Er ist eine große Luxuslimousine, aber sein Charakter kommt vom Ferrari-abgeleiteten Saug-V8, einem lebendigen Chassis und einer italienischen Innenraumlogik. Für Halter ist die wichtigste Trennung die zwischen frühen DuoSelect-Fahrzeugen und den ab `2007` angebotenen Automatica-Versionen mit `6`-Gang-ZF-Automatik. Letztere passen deutlich besser zu regelmäßigem Einsatz.
Die erste Phase nutzt den `4.2`-V8 mit rund `400 PS`, später folgen S und Sport GT S mit `4.7`-Liter und bis etwa `433/440 PS`. Diese V8 haben Steuerketten, keine regelmäßig zu wechselnden Zahnriemen. Der bekannte Motorpunkt sind eher Nockenwellenversteller, die beim Kaltstart rasseln können, besonders bei frühen Baujahren. DuoSelect verlangt genaue Kontrolle von Kupplung, Hydraulikaktor, PIS-Wert und Stadtbetrieb, weil Verschleiß schnell teuer wird. Die ZF-Automatik ist viel sanfter und haltbarer, sollte aber bei einem schweren, warm laufenden Wagen ebenfalls präventiv gewartet werden.