Der Murcielago Roadster erschien `2004` als offene Version des ersten Murcielago 6.2 und blieb bis zum Übergang zum LP640 Roadster im Programm. Gegen Ferrari 575 Superamerica, 360 Spider oder Mercedes SLR setzt er auf den typischen Lamborghini-Auftritt: Scherentüren, extreme Breite, längs eingebauten V12 und permanenten Allrad. Für Halter ist er kein Coupé ohne Dach. Karosseriesteifigkeit, Dichtungen, herausnehmbares Softtop, Wasserabläufe, Batterie und Innenraum müssen nach Regen, Wäsche und längerer Standzeit genauer kontrolliert werden.
Der atmosphärische `6,2 l`-V12 leistet `580 PS` und `650 Nm`, mit Trockensumpf, permanentem Allrad, `6`-Gang-Handschaltung oder automatisiertem E-Gear. Die Daten nennen etwa `320-330 km/h`, `3,85 s` von `0-100 km/h`, Reifen in `245/35 ZR18` vorn und `335/30 ZR18` hinten sowie eine sehr breite Karosserie. Das manuell montierte Stoffdach ist als Wetterschutz gedacht; mit montiertem Dach gilt eine empfohlene Grenze von `160 km/h`. Deshalb gehören Dachhaut, Befestigungen, Lagerung und Dichtungen in jeden Saisoncheck. Beim E-Gear zählen Kupplungsverschleiß, Hydraulikdruck und Anlernwerte.