Die späten Diablo stehen für die überarbeiteten Fahrzeuge nach Lamborghinis Eintritt in den Audi-Konzern `1998` und für den VT 6.0 aus `2000-2001`. Lamborghini nennt für die gesamte Diablo-Baureihe `1990` bis `2001` und `2 903` gebaute Fahrzeuge; der V12 wuchs in dieser Zeit von `5,7 l` auf fast `6,0 l`. Neben Ferrari 550 Maranello oder Porsche 911 Turbo wirkt ein später Lamborghini Diablo deutlich körperlicher: breit, heiß, mechanisch, mit Handschaltung, hydraulischer Kupplung und anspruchsvoller Kühlung. Für heutige Halter zählt deshalb nicht der Sammlerstatus allein. Entscheidend sind kontinuierliche Flüssigkeiten, Reifen, Bremsen, Batterie, Achsen und nachvollziehbare Arbeiten ohne lange Lücken.