Im Jahr 2010 markierte der Kia Optima III (Modellcode TF) auf der modifizierten Y6-Plattform mit dem von Peter Schreyer entworfenen „Tiger Nose“-Design einen Wendepunkt für die Marke im Wettbewerb gegen den Volkswagen Passat. Auf dem europäischen Markt dominierten der 2.0 CVVL-Benziner mit 165 PS sowie der sparsame 1.7 CRDi Turbodiesel mit 136 PS. Auf weiteren Märkten ergänzten der 2.4 GDI (203 PS), der 2.0 T-GDI (278 PS) und der 2.0 Hybrid das Programm, gekoppelt mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 6-Stufen-Wandlerautomatik.
In der Mechanik vertrauen sämtliche Motoren dieser Generation auf eine wartungsfreie Steuerkette. Die Instandhaltung erfordert strikt eingehaltene Motorölwechsel alle 15 000 km oder 12 Monate (bei T-GDI und GDI-Direkteinspritzern exakt 10 000 km mit 5W-30 ACEA C3), um den hydraulischen Kettenspanner zu versorgen und Pleuellagerschäden bei den Theta II-Motoren vorzubeugen. Beim 1.7 CRDi Diesel ist auf fristgerechten Kraftstofffilterwechsel und saubere Freibrennvorgänge des Partikelfilters (DPF) zu achten.