Mit dem Facelift von Februar 2019 wollte Jaguar den XE gegen den BMW 3er sichtbar schärfen, ohne das Grundkonzept aufzugeben. Die mehrheitlich aus Aluminium gebaute Limousine bekam neue Full-LED-Leuchten, einen deutlich überarbeiteten Innenraum und je nach Version Touch Pro Duo sowie ein 12,3-Zoll-Fahrerdisplay. Für Halter ist genau das der entscheidende Punkt. Der späte XE wirkt moderner und hochwertiger als die erste Phase, hängt im Alltag aber stärker an sauber arbeitender Anzeige-, Infotainment- und Komfortelektronik. Wer so ein Auto lange ruhig fahren will, sollte Warnmeldungen deshalb nicht als bloße Software-Laune abtun. Gerade bei Jaguar werden kleine Elektrikauffälligkeiten teuer, wenn sie zu lange mitgeschleppt werden. Das Facelift lohnt sich also vor allem dann, wenn man es wie ein dicht vernetztes Langstreckenauto behandelt: früh reagieren, Kampagnen sauber abarbeiten und jedes wiederkehrende Symptom sofort einordnen.