Mit dem `Prime`-Facelift wirkt der Atos deutlich gefaelliger und etwas erwachsener, ohne seinen Charakter als hoher Stadtzwerg aufzugeben. Die Grundidee bleibt dieselbe: moeglichst viel Nutzwert auf kleinem Raum, einfacher Zugang und geringe Betriebskosten, aber eben ohne den Anspruch eines echten Kleinwagens wie eines Renault Clio. Als Gebrauchter kann das weiterhin Sinn ergeben, wenn man die Erwartungen realistisch haelt.
Technisch bleibt der Atos Prime ganz nah am einfachen Ursprung. Typisch sind der `1.0 G4HC` mit 56 oder 58 PS und spaeter der `1.1 12V G4HG`, kombiniert mit Schaltgetriebe oder klassischer Automatik. Viel Elektronik gibt es nicht, ebenso wenig komplexe Baugruppen. Das ist gut fuer die Ueberschaubarkeit, bedeutet aber auch: Probleme kommen hier selten aus dem Nichts, sondern fast immer aus verschleppter Basiswartung bei sehr alten Stadtautos.