Die dritte `Freed` ab `2024` aendert ihren Ton, ohne die Idee des `just right`-Vans aufzugeben. Honda trennt die Baureihe in `AIR` und `CROSSTAR`, verbessert Sicht und Bedienung deutlich und macht auch die dritte Reihe alltagstauglicher, weil sie aufgestellt weniger konsequent den Laderaum blockiert. Das ist weniger ein Groessenwechsel als ein klarer Reifeschritt.
Entscheidend ist der Wechsel zum echten `e:HEV`-Zweimotor-Hybrid neben dem `1.5 L15D`-Sauger. Gegen einen Citroen Berlingo bleibt die `Freed III` kompakter, urbaner und weniger transportorientiert. Sie verkauft vor allem das Gefuehl permanenter Leichtigkeit im Alltag und nicht maximale Umzugskapazitaet. Genau dadurch wirkt sie wie die am konsequentesten auf Familienroutine gezeichnete `Freed`.
Gebraucht oder als junger Vorfuehrer zaehlt deshalb weniger rohe Mechanik als das Umfeld: elektrische Schiebetueren, saubere `Honda SENSING`-Kalibrierung, gesunde `12`-Volt-Batterie, stimmige Reifen auf `4WD` und korrekt verriegelte Sitze der dritten Reihe. Eine gute `Freed III` muss sich beinahe muhelos anfuehlen. Meldungen, hakende Tueren oder schiefe Reifenmischung passen auf so ein frisches Auto nicht.