Der seit 2023 angebotene `Fiat 600` hat mit der alten Kleinstwagen-Idee nur noch den Namen gemeinsam. Technisch steht hier ein moderner B-SUV aus dem Stellantis-Umfeld, der viel mit dem Jeep Avenger teilt, aber deutlich italienischer inszeniert ist. Gebraucht ist deshalb weniger die klassische Mechanikfrage entscheidend als die Wahl zwischen Elektro- und Hybridantrieb.
Die Palette gliedert sich in den `600e` mit 54-kWh-Batterie sowie den `600 Hybrid` mit 48-Volt-Technik und elektrifizierter `e-DCT`, je nach Markt mit 100 oder 136 PS. Die E-Version passt zu regelmaessiger Ladegelegenheit, der Hybrid zu flexiblerem Alltagsbetrieb ohne Ladezwang. In beiden Faellen zaehlt nicht nur die Karosserie, sondern vor allem, wie sauber Software, Lade- oder Hybridlogik und 12-V-Bordnetz arbeiten.
Vor dem Kauf muessen deshalb AC- und idealerweise DC-Laden, das Verhalten der `e-DCT`, Sensorik und alle ADAS-Funktionen zusammen pruefbar sein. Ein gutes Auto zeigt keine Ladeabbrueche, keine stoerenden Uebergaenge im Hybridbetrieb und keine fluechtigen Elektronikmeldungen. Auf dieser Generation koennen behobene Softwarethemen fast wichtiger sein als der klassische Jahresservice.