Der auf dem Genfer Salon 2005 vorgestellte `F430 Spider` überträgt die Basis der Ferrari F430 auf einen offenen Mittelmotor-Sportwagen, der deutlich mehr Drama bietet als ein zivilerer Cabrio-Sportler. Gegenüber einem Porsche 911 Cabriolet derselben Zeit liefert er mehr mechanische Intensität, verlangt aber auch eine wesentlich strengere Prüfung von Verdeck, Getriebe und thermischer Historie.
Kern des Pakets ist der 4,3-Liter-Saug-`V8` `F136E` mit 490 PS, meist kombiniert mit dem automatisierten `F1`-Getriebe, seltener mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe. Der Spider übernimmt `E-Diff`, Manettino und ein für die Zeit schnelles elektrohydraulisches Stoffverdeck. Genau deshalb schadet ihm langer Stillstand besonders: Ein schönes Auftreten muss immer mit dokumentierten Ölwechseln, sauberen Verdeckzyklen und logischen Schaltvorgängen im warmen Zustand zusammenpassen.