Die `F430 Challenge` muss wie ein echter Rennwagen betrachtet werden, mit Stunden, Verbrauchsteilen, Set-up und echter Track-Historie. Der kosmetische Zustand ist hier klar nachrangig. Entscheidend sind ein lesbares Wartungsprogramm und die Faehigkeit des Verkaeufers, die Lebensgeschichte des Autos praezise zu dokumentieren.
Auf so einer Ferrari kann ein optisch sauberes Chassis bereits kurz vor einer grossen Faelligkeit bei Sicherheit, Bremsen oder Mechanik stehen. Die besten Autos sind jene, bei denen Sicherheitsbauteile datiert, Laufaufzeichnungen schluessig und groessere Erneuerungen klar belegt sind. Ohne das muss man vor einer Rueckkehr auf die Strecke eine umfassende Rueckstellung einplanen.
Die Besichtigung muss deshalb wie bei einem Rennwerkzeug erfolgen: Unterboden, Kaefig, Gurte, Bremsanlage, Gelenke und Kuehlung gehoeren systematisch geprueft. Eine `F430 Challenge` kann ein sehr guter Einstieg in Ferrari Clienti sein, aber nur, wenn man ein verstandenes Auto kauft und keinen frisch lackierten Mythos.