Die `296 Speciale A` setzt der bereits sehr angespannten `Speciale`-Formel noch ein versenkbares Hardtop auf. Sie richtet sich an Kaeufer, die Seltenheit und Performance zugleich suchen, mit einer noch spektakulaereren Erfahrung als in einer McLaren 750S Spider, aber auch mit mehr Pruefpunkten rund um Dach, wahrgenommene Steifigkeit und die Uebergaenge des Hybridsystems.
Auf diesem Modell ist das schoenste Dossier nicht automatisch das beste. Ein stark konfiguriertes, detailverliebtes und wenig gelaufenes Auto kann trotzdem harte Ausfahrten, viele Dachzyklen und wiederholte Hitzelasten auf Strecke oder Bergstrassen erlebt haben. Der Einsatz muss deshalb aus Reifen, Bremsen, Spaltmassen und dem Reaktionsbild der Technik gelesen werden.
Bei der Probefahrt muss die `Speciale A` praezise bleiben, ohne Dachgeraeusche, ohne Lademeldung und ohne brutalen Neustart des `V6`. Jedes Knacken der Struktur, jedes Bremszittern oder jeder Zweifel an der Dachkinematik rechtfertigt eine sehr tiefe Pruefung. Auf einer Ferrari dieser Art zahlt man einen Fehlkauf noch lange nach.