Der 296 GTB ist nicht einfach nur ein kompakterer Ferrari-Berlinetta. Er ändert die Philosophie der Modellpalette mit einem Plug-in-Hybrid-V6, einem kurzen Radstand und einem ganz anderen Ansprechverhalten als bei einem klassischen V8-Biturbo. Für den Leser, der auch einen Blick auf den McLaren Artura wirft, ist der Vergleich passend, aber der Ferrari bleibt theatralischer und sensibler in Bezug auf die Qualität der elektronischen Wartung.
Bei dieser Generation ist der Verbrennungsmotor nur ein Teil des Themas. Man muss den V6, die Hochvoltbatterie, die 12V-Batterie, den Ladevorgang und das DCT-Getriebe als Einheit beurteilen. Ein 296, der sehr wenig gefahren wurde, lange stand oder selten an die Steckdose angeschlossen war, kann im Stillstand perfekt wirken und später unsaubere Verhaltensweisen bei den Übergängen vom EV- zum Verbrennermodus oder beim Lademanagement zeigen.