Die `Xsara I` löste 1997 die `ZX` ab und übernahm viel Technik der Peugeot 306 in einer etwas ruhigeren, familienorientierteren Form. Als Schrägheck, Coupe oder Break deckt sie viele Alltagsrollen ab und steht für die typische PSA-Schule jener Jahre: ordentliches Fahrwerk, überschaubare Motoren und noch relativ wenig Elektronikballast. Im Vergleich zu einer Golf IV lebt ihr Reiz eher von einfacher Technik als von Image oder Wertanmutung.
Unter der Haube reicht die Spanne von `1.4` und `1.6` über `1.8` und `2.0 16V` bis zu `1.9 D` und `1.9 TD`, dazu kommen je nach Version sportlichere Ableger wie die `VTS`. Gerade deshalb sollte man die Baureihe nicht nur über Motorcodes lesen. Bei der `Xsara I` entscheiden Hinterachse, Vorderachse, Rostzustand und Wartungshistorie oft stärker über die Qualität als die Frage, ob ein Auto nominell besser ausgestattet ist.