Die erste `Volt` ist keine gewoehnliche Plug-in-Hybrid-Kompakte. Chevrolet hat sie als Elektroauto mit Reichweitenverlaengerer gedacht, bei dem der Benziner im Kern nur die Batterie absichert, wenn der Ladestand sinkt. Diese Idee steht naeher an einer Nissan Leaf mit Sicherheitsnetz als an einer klassisch elektrifizierten Benzinlimousine.
Das System kombiniert einen `1.4`-Saugmotor, eine Hochvoltbatterie und einen sehr leisen elektrischen Antrieb im Stadtverkehr. Im Alltag ist das Auto angenehm, besonders wenn es regelmaessig geladen und nicht monatelang vergessen wurde. Weniger Aufmerksamkeit braucht die Volt bei Kupplung oder normalem Getriebe, dafuer mehr bei `12-V`-Batterie, Hochvolt-Kuehlung und der Qualitaet ihrer Ladehistorie.
Vor dem Kauf sollte man den Ladevorgang, den Wechsel zwischen EV-Betrieb und Range-Extender sowie die Abwesenheit von Fehlern rund um Batterie oder Antrieb pruefen. Eine gesunde Volt startet unauffaellig, laedt ohne Warnungen und zeigt eine plausible elektrische Reichweite. Autos, die lange stillstanden oder kaum geladen wurden, sind oft die heikleren Kandidaten.