Der `Orlando I` trat in Europa mit robuster Crossover-Optik auf, war in der Sache aber ein echter kompakter Siebensitzer für Familien. Hohe Sitzposition, vernünftige Variabilität und langstreckentauglicher Zuschnitt rücken ihn nähher an einen Opel Zafira als an ein echtes SUV. Genau darin liegt heute sein Reiz: viel Auto für vergleichsweise wenig Geld.
Im Zentrum stehen der `1.8`-Benziner, der `1.4 Turbo` für mehr Reserven unter Last und vor allem die `2.0 VCDi` mit `131` oder `163 PS`, die den Gebrauchtmarkt klar prägen. Je nach Markt gab es auch einen `2.4`, der aber selten bleibt. Die Motorwahl entscheidet beim Orlando stärker als das Design darüber, ob das Auto günstig-familientaulich oder später teuer im Unterhalt wird.