Der dritte `CTS` nutzt die `Alpha`-Plattform konsequent, um präziser, leichter fühlbar und fahrdynamisch sauberer zu werden, ohne den Anspruch einer großen Cadillac-Limousine aufzugeben. Das Auto bleibt groß genug für den Oberklasse-Eindruck, wirkt aber deutlich genauer als der zweite `CTS`. Damit bewegt sich diese Phase klar im Revier eines BMW 5er oder anderer sportlicher deutscher Business-Limousinen, nur mit viel seltenerem Auftritt.
Den Einstieg bildet der `2.0T LTG`, darüber folgt der `3.6`, während `V-Sport` mit `LF3` und später der `CTS-V` mit `LT4` den Wagen in die Welt der Superlimousinen schieben. Gleichzeitig nimmt die Elektronikdichte zu: `8`-Gang-Automatik, `CUE`, Assistenzsysteme und je nach Version `AWD` müssen zusammen funktionieren. Ein gepflegter `CTS III` fährt sehr sauber und erstaunlich leichtfuesig, ein vernachlässigtes Auto verliert diesen Eindruck aber schnell über Getriebe, Display oder eine müde Vorderachse.