Die dritte Enclave-Generation veraendert das Konzept deutlich. Buick ersetzt den grossen Saug-V6 durch einen `2,5-Liter-Turbo` mit `328 PS` und kombiniert ihn mit einer deutlich techniklastigeren Architektur samt grossem Panoramadisplay und ambitionierteren Assistenzsystemen. Das Ergebnis bleibt ein sehr geraeumiger Familien-SUV, wirkt aber bei Zwischenspurts lebendiger und ist viel staerker von sauber funktionierender Elektronik abhaengig.
Im Alltag will dieser neue Enclave ueber Ambiente und Assistenten in eine hoehere Klasse aufruecken. Neben einem Chevrolet Traverse setzt er klarer auf Komfort und Praesentation. Der aufgeladene Vierzylinder bringt mehr Drehmoment im unteren Bereich, verlangt dafuer aber fruehe Disziplin bei Oelpflege, Kuehlung und Ladedruckseite, also eine andere Wartungslogik als der fruehere V6.
Beim Kauf sollte man deshalb Motor und Software als Einheit lesen. Kaltstart, Rangierverhalten, Display-Reaktion und Assistenzsysteme ohne Fehlermeldungen sind genauso wichtig wie ein sauber gefuehrter Serviceeintrag. Auf einem so neuen Modell muessen Arbeiten an Radar, Kamera oder Frontscheibe absolut nachvollziehbar dokumentiert sein, sonst wird die Rueckkalibrierung schnell teuer.