Die Acura NSX II bringt den Namen ab 2016 mit einer völlig neuen Logik zurück. Ein mittig montierter 3,5-Liter-Biturbo-V6 arbeitet mit drei Elektromotoren im Sport Hybrid SH-AWD-System und liefert offiziell 573 PS Systemleistung. Gegenüber einer Ferrari 488 verkauft sie weniger Drama als Traktion, Wiederholbarkeit und eine sehr technische Art von Tempo.
Technisch ist die NSX II entsprechend komplex: 9-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, Twin Motor Unit an der Vorderachse, Direct-Drive-Motor hinten, Multi-Material-Struktur aus Aluminium, hochfestem Stahl und Carbon sowie eine spezifische Fertigung im Performance Manufacturing Center. Auf der Probefahrt zählt deshalb nicht nur Leistung, sondern vor allem, wie sauber das Zusammenspiel aus Verbrenner, E-Motoren und Elektronik funktioniert.
Im Unterhalt wird die NSX II nicht durch ihren Hybridantrieb unbrauchbar, sondern durch nachlässigen Service teuer. 0W-40-Motoröl, Kühlkreise für Motor und Inverter, DCT- und Kupplungsfluide nach Maintenance Minder, frühere Twin-Motor-Unit-Services bei langsamer Bergnutzung und Bremsflüssigkeit alle 3 Jahre sind keine Details. Ein vernachlässigtes Auto wirkt schnell intransparent und dann sehr kostspielig.