Die Acura NSX I gehört zu den ganz wenigen Sportwagenlegenden, die nicht nur über Mythos, sondern auch über Alltagstauglichkeit definiert werden. Der frei saugende C32B-V6, die Mittelmotor-Architektur und die Aluminiumstruktur machen sie technisch besonders, ohne sie in einen unlesbaren Exoten zu verwandeln. Genau das ist bis heute ihr besonderer Reiz.
Auch in der Probefahrt bleibt die NSX erstaunlich transparent. Motorannahme, Getriebegefühl, Kupplungszustand und Fahrwerksruhe zeigen schnell, ob man es mit einem sauber gepflegten Auto oder nur mit einer teuer gewordenen Ikone zu tun hat. Gegenüber einer Ferrari 360 setzt sie weniger auf Drama als auf Präzision, Leichtfüßigkeit und eine fast ungewöhnliche Bedienbarkeit.
Beim Kauf zählt deshalb die Historie mehr als jede Pose. Eine gute NSX hat einen klaren Zahnriemenplan, saubere Fluide, ein nachvollziehbares Kupplungsleben und keine fragwürdigen Reparaturen an der Aluminiumstruktur. Schlechte Autos erkennt man nicht nur an Mangelpflege, sondern auch an zu viel vertrauensvoller Folklore rund um den Modellnamen.